Der Bau des Vereinsgebäude

  • PDF

Vereinsh.2Fast so alt wie der Kleintierzuchtverein ist der Wunsch ein eigenes Vereinsgebäude zu besitzen.

Immer wieder tauchte dieses Thema im Zusammenhang mit einer Gemeinschaftszuchtanlage bei den Versammlungen auf. Es wurden verschiedene Grundstücke ausgemacht und die Vor- und Nachteile erörtert. Keines wollte so recht passen, bis Mitte 1994 zum ersten Mal ein gemeinsamer Bau mit dem TURA im Steinach ins Gespräch gebracht wurde. Dann ging alles Schlag auf Schlag.

Am 23.09.1994 stellte Architekt Kraft den Entwurf dem Vereinsausschuß vor. Die Pläne sahen ein Vereinsgebäude mit den Außenmaßen von 8 auf 12 Metern vor. Das Erdgeschoß sollte zu einem Drittel dem TURA und zu zwei Dritteln dem Kleintierzuchtverein gehören. Das Dachgeschoß ist der ausschließlichen Nutzung durch den Kleintierzuchtverein vorbehalten. Gemeinsam mit dem TURA wurde die Flächen- und Kostenverteilung mit 77,8 % für den Kleintierzuchtverein und  22,2 % für den TURA festgelegt. Weiterhin wurde vereinbart, daß die Bodenplatte von dem TURA und das eigentliche Gebäude vom Kleintierzuchtverein erstellt werden soll.

Am 21.04.1995 wurde der begehrte „Rote Punkt“ vom Landratsamt Schwäbisch Hall erteilt. Dieses lang ersehnte Dokument wurde in einer kleinen Zeremonie am Bauwagen im Steinach befestigt. Danach trat der TURA in Aktion und in nur vier Wochen waren die kompletten Tiefbauarbeiten abgeschlossen.

Am 26.08.1995 griff der Kleintierzuchtverein zum ersten mal aktiv in das Geschehen um das Vereinsgebäude ein. Es wurden, in schweißtreibender Arbeit die ersten Balken im Sägewerk Bürk in Untermünkheim gehobelt. Um die Arbeiten nach einer längeren Verzögerung zu beschleunigen, wurden sie Ende Oktober in die Zimmerei Pröllochs nach Hagen verlegt. Durch den unermüdlichen Einsatz vieler Helfer konnte vier Wochen später, am 25.11.1995, das Richtfest gefeiert werden. Über die Wintermonate verzögerte sich der weitere Ausbau, wegen des schlechten Wetters erneut. Die Namensgebung erfolgte am 1.April 1996 aufgrund eines Zeitungsberichtes, in dem das halbfertige Vereinsgebäude im Haller Tagblatt als „Japanisches Konsulat“ abgebildet war. Grund hierfür dürfte wohl der in Untermünkheim etwas ungewöhnliche Baustil sein. Am 20. April 1996 wurden die letzten Bretter an der Verschalung des Gebäudes angebracht. Es folgten noch die Flaschnerarbeiten, die Stromversorgung durch die EWB und der Innenausbau. Die Einweihung durch den Kleintierzuchtverein erfolgte am 20. Juli 1998. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden von den Mitgliedern desVereinsh.1 Kleintierzuchtverein Untermünkheim insgesamt 994,5 ehrenamtliche Arbeitsstunden geleistet.

Unser besonderer Dank gilt Herrn Architekt Kraft für seine umfangreichen Dienste, die er den Vereinen unentgeltlich zur Verfügung gestellt hat. Ferner dem TURA für die gute Zusammenarbeit und der Metzgerei Brauch, die großzügigerweise die Verpflegung der Helfer unentgeltlich übernommen hat. Stellvertretend für die vielen Helfer sei an dieser Stelle Werner Pfänder genannte, der mit Feuereifer und Engagement die Arbeiten der beiden Vereine koordinierte und viele Stunden an dem Bau selbst mit Hand angelegt hat.

 

Aktuelle Termine

Keine Termine